Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget.
Sagen die Jünger Jesu, als er sich von ihnen verabschieden will, incognito, wie ein König, der nicht erkannt sein will.
Viele Menschen verabschieden sich jetzt von lieb gewordenen Gewohnheiten im Denken und Fühlen was Ost und West angeht, America und die RUS. Sagen sie: Wie sie sich geirrt haben.
Der investigative Journalismus sagt, wie sie alles über Bord gehen lassen müssen, damit der Ballon weiter fliegen kann.
Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden.
Im Abendland?
Ist es eine Zeitenwende?
Jesus erhört die Bitte seiner Jünger, die ihn nicht erkannt haben unterwegs. Auf dem Weg in die DATSCHA, in die KLEINGARTENANLAGE a la DDR. Er geht nicht einfach weiter nach diesem Gespräch:“Musste der Sohn Gottes nicht dies alles erleiden?“ Er hätte es tun können. Aber er tut es nicht. Er lässt sich erweichen und betritt die Hütte der ARMEN und die Paläste der REICHEN.
Er hört das Tischgebet: Komm Herr Jesus, sei Du unser Gast und segne uns und die Gaben, die du uns aus Gnaden bescheret hast.
Als er das Brot bricht, erkennen ihn die Seinen: ER IST ES.
Sie fangen an zu rennen und verkündigen die Botschaft überall: Jesus lebt.